Navigation

Unter die Lupe genommen: So toll war unser Tag der offenen Tür

Weit offen standen am 25. April 2026 die Türen der Emil-Petri-Schule für große und kleine Besucher. Zum Tag der offenen Tür gewährten die Schulteile umfassende Einblicke in ihr pädagogisches Konzept sowie in den Schulalltag. Schülerinnen und Schüler sowie unsere Pädagogen präsentierten im Grundschulteil in der Rudolstädter Straße alle Bereiche des Schulzentrums – von der Grundschule über die Sekundarstufe bis hin zum Gertrud-Ranft-Haus für Jugendliche mit geistigen Einschränkungen.

Im Mittelpunkt stand das ganzheitliche und integrative Bildungsangebot der christlichen Montessori-Gemeinschaftsschule. Schulleiter Holger Aumann erläuterte, wie gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung an der Schule gelebt wird und welche Möglichkeiten der individuellen Förderung bestehen. Zudem informierte die Schule über sämtliche Bildungsabschlüsse – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur.

Besucher konnten die Montessori-Pädagogik in der Praxis erleben: Die Grundschule zeigte Freiarbeitsmaterialien in Mathematik und Deutsch sowie Angebote der kosmischen Erziehung. Der Förderbereich präsentierte unter anderem unterstützende Kommunikationsformen, Materialien zur Sinnesförderung und kreative Bastelangebote. Das Gertrud-Ranft-Haus stellte seine projektorientierte Arbeit und typische Tagesabläufe vor und begeisterte die Gäste mit Tonarbeiten aus der eigenen Werkstatt.

Auch die Sekundarstufe informierte über ihr Unterrichtsangebot und setzte mit verschiedenen Mitmach-Aktionen besondere Akzente. Naturwissenschaftliche Experimente wie Papierchromatografie, Mikroskopieren und Klingelbau boten praktische Einblicke in den Unterricht. Großen Zuspruch fand außerdem das Musikprojekt der fünften Klassen, bei dem Schülerinnen und Schüler ein Instrument ihrer Wahl erlernen können. Ergänzend standen Informationen zur gymnasialen Oberstufe, zum Fremdsprachenunterricht und zum Abitur im Fokus des Tages.

Schule, die die Besucher begeistert: "Wir haben heute gesehen, wie sehr sich nicht nur die Lehrer, sondern auch die Kinder für ihre Schule einsetzen", sagte eine Familie. "Das hat uns wirklich gefallen." Die Eltern nahmen dankbar das Angebot an, sich direkt vor Ort über die Modalitäten der Schulaufnahme für ihr Kind zu informieren.